Fragen und Antworten (FAQ) zur Maskenpflicht im ÖPNV

eine Atemschutzmaske

Informationen zur medizinischen Maske und Tipps für sicheres Reisen im ÖPNV

Das Tragen einer medizinischen Maske in Brandenburg bzw. einer FFP2-Maske in Berlin ist bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Berlin und Brandenburg Pflicht. Dies regeln die jeweiligen Landesverordnungen der Länder Berlin und Brandenburg. Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich in Fahrzeugen sowie an Haltestellen und an Bahnhöfen sowie auf Flughäfen und Fährterminals. Ausgenommen von dieser Pflicht sind unter anderen Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Menschen, welche aus medizinischen Gründen keinen Mund- und Nasenschutz tragen dürfen. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können in Berlin statt einer FFP2-Maske auch eine medizinische Maske tragen, in Brandenburg ist Kindern bis 13 Jahren auch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung erlaubt.

Auf einen Blick:

Land Brandenburg: Hier gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske (OP-, KN95- oder FFP2-Maske) in Fahrzeugen und geschlossenen Räumen an Bahnhöfen, Haltestellen usw. Keine Maskenpflicht unter freiem Himmel.

Land Berlin: Eine FFP2-Maske ist in geschlossenen Räumen zu tragen von Fahrgästen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen.

 

In unseren Nachbarbundesländern gilt ebenfalls eine medizinische Maskenpflicht (OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken) in Bussen und Bahnen (Stand: Juli 2021). Die konkreten Verordnungen der jeweiligen Bundesländer in ihrer aktuellen Fassung finden Sie in der roten Link-Box (rechts oben auf dieser Seite).

Auch in Polen ist das Tragen einer medizinischen Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht (Stand: Juli 2021). Aktuelle Informationen zu den polnischen Reise- und Sicherheitshinweisen sind auf den Seiten des Auswärtigen Amts in deutscher Sprache zusammengefasst.

Gemeinsam können wir die Zahl an Corona-Neuinfektionen senken, indem wir bestimmte Regeln einhalten. Das Tragen einer Maske im ÖPNV ist eine davon und trägt dazu bei, potenzielle Infektionswege frühzeitig abzuschneiden. So geben wir dem Virus keine Chance, sich weiter auszubreiten

  • Halten Sie an Bahnsteigen, Haltestellen und in Fahrzeugen so gut es geht Abstand zu anderen Fahrgästen. Nutzen Sie nach Möglichkeit den gesamten Raum an Haltestellen und die gesamte Länge an Bahnhöfen und in Fahrzeugen. Stehen Sie sich nach Möglichkeit nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüber.
  • Lassen Sie andere Fahrgäste erst aussteigen und steigen dann ein.
  • Fahren Sie nach Möglichkeit früher oder später als sonst üblich, um Hauptverkehrszeiten zu vermeiden.
  • Halten Sie die Fenster in den Fahrzeugen nach Möglichkeit geöffnet, um für eine gute Durchlüftung zu sorgen.
  • Beachten Sie die wichtigsten Hygieneregeln:
    • Waschen Sie oft und gründlich Ihre Hände mit Seife und Wasser für mindestens 20 Sekunden.
    • Vermeiden Sie Berührungen von Mund, Augen und Nase.
    • Beachten Sie die Nies- und Husten-Etikette: Verwenden Sie ein Taschentuch oder die Armbeuge. Wenden Sie sich von anderen Personen ab, wenn Sie husten oder niesen müssen.
    • Verzichten Sie auf Berührungen, wie beispielsweise das Händeschütteln.
  • Bitte zeigen Sie sich solidarisch und halten Sie sich an diese Maßnahmen. Durch Achtsamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis können wir die Krise gemeinsam überwinden. Verzichten Sie möglichst darauf, während der Fahrt oder beim Warten zu essen und zu trinken. Bitte meiden Sie längere Telefonate.
  • Nutzen Sie zum gegenseitigen Schutz die Corona-Warn-App.

Damit sind sogenannte OP-Masken und Masken des Typs FFP2 und KN95 gemeint. Sie schützen den Träger der Maske, und auch die anderen.

Die normale Maske (Mund-Nase-Bedeckung) schützt hauptsächlich die anderen, nicht aber die Träger*innen. Medizinische Masken schützen die Träger*innen und auch die anderen.

Es ist wichtig, die Maske dicht am Gesicht zu tragen. Es dürfen keine Lücken entstehen. Nur so kann die Maske ihre volle Effektivität erreichen. Da es unterschiedliche Gesichtsformen gibt, gibt es auch medizinische Masken in unterschiedlichen Formen. Es empfiehlt sich deshalb, verschiedene Masken auszuprobieren. Das wichtigste ist, dass die Maske dicht am Gesicht abschließt.

Die neuen Virus-Mutationen verbreiten sich schneller als der ursprüngliche Covid-19-Erreger und dadurch steigt das Infektionsrisiko. Die medizinischen Masken tragen dazu bei, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Bei den medizinischen Masken handelt es sich um Einwegmasken. Es wird davon abgeraten, die Maske mehrmals und an mehreren Tagen zu tragen. Der Schutz der Maske wird durch die Luftfeuchtigkeit, die wir ausatmen, geringer. Das ist jedoch von Maske zu Maske unterschiedlich. Deshalb gibt es hier keine einheitliche Regel, die für alle Maskentypen gleichermaßen gilt. Wichtig ist: Wechseln Sie regelmäßig Ihre Maske. Die Maske darf nicht den Besitzer wechseln. Haben Sie diese einmal getragen, bleibt sie Ihre persönliche Maske.

Die Masken können in Drogeriemärkten, in Supermärkten, in Apotheken oder online gekauft werden. Die Kosten für die medizinischen Masken sind je nach Anbieter und Hersteller unterschiedlich, mittlerweile sind sie überall verfügbar und im Preis stark gesunken.

Aufgrund einer Markterkundung der Regierung wird davon ausgegangen, dass die Versorgung der Masken sichergestellt ist.

Wer an Haltestellen und an Bahnhöfen sowie in Fahrzeugen keine Maske trägt, riskiert Bußgelder bis zu 500 Euro.

Menschen mit geringem Einkommen, Wohnungslose und Geflüchtete bekommen zum Teil kostenlose Masken.

Mehr Infos:

Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr müssen in Berlin keine Maske tragen. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können in Berlin statt einer FFP2-Maske auch eine medizinische Maske tragen.

Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr müssen in Brandenburg keine Maske tragen. Alle Kinder, die älter sind, müssen im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften eine medizinische Maske tragen.