Regelungen für Abonnements

FAQ

Grundsätzlich partizipieren alle Inhaber*innen von VBB-Abonnements automatisch an der Aktion „9-Euro-Ticket“. Dazu zählen Inhaber*innen von 

  • Abonnements VBB-Umweltkarten mit monatlicher und jährlicher Abbuchung
  • Abonnements Ausbildung und Schüler (inklusive Schülerticket Potsdam) mit monatlicher und jährlicher Abbuchung gemäß VBB-Tarif Anlage 4 Tabellen 1.2.1 und 1.2.2 (Information zum kostenlosen Schülerticket Berlin s.u.)
  • Schüler-Fahrausweisen im Land Brandenburg
  • VBB-Abo Azubi mit monatlicher und jährlicher Abbuchung
  • Abonnements 8-/9-/10-Uhr-Karten mit monatlicher und jährlicher Abbuchung (diese Fahrausweise gelten im Aktionszeitraum ganztätig) 
  • VBB-Abo 65plus mit monatlicher und jährlicher Abbuchung
  • VBB-Abo 65vorOrt 
  • VBB-Firmentickets (mit und ohne Arbeitgeberzuschuss) mit monatlicher und jährlicher Abbuchung
  • Semestertickets Berlin und Brandenburg (siehe weitere Hinweise unten)
  • Schülerticket Berlin AB (siehe weitere Hinweise unten)

Diese Kund*innen müssen für die Teilnahme an der Aktion nichts weiter unternehmen. Die Reduzierung des Fahrpreises auf 9 Euro für die Monate Juni, Juli und August 2022 und die damit verbundene Erstattung bzw. Verrechnung erfolgt automatisch durch das jeweilige vertragshaltende Verkehrsunternehmen. Die VBB-fahrCard gilt als Fahrtberechtigung und wird deutschlandweit anerkannt.

Inhaber*innen von Jahreskarten im Barverkauf können auch von der Aktion „9 Euro-Ticket“ profitieren. Informationen unter Umtausch und Erstattung.

Inhaber*innen von Semestertickets nehmen automatisch an der Aktion „9-Euro-Ticket“ teil. Informationen unter Umtausch und Erstattung.

Für Inhaber*innen des Berliner Schülertickets AB erfolgt keine Erstattung, da aufgrund des Zuschusses des Landes Berlin kein eigener Kostenbeitrag für den Fahrschein geleistet wird.

Bitte beachten Sie: Die tariflichen Regelungen zu Übertragbarkeit und Mitnahme gelten weiterhin innerhalb des festgelegten räumlichen Geltungsbereichs des VBB-Abonnements, des Firmentickets, des Semestertickets sowie der Jahreskarten in Barzahlung. Sie gelten so z.B. in Berlin ABC, aber nicht darüber hinaus.

Das 9-Euro-Ticket (Monatskarte) gilt generell nicht im Fernverkehr (beispielsweise ICE, IC, EC). 

Fernverkehrsverbindungen im VBB-Gebiet, die bereits für den VBB-Tarif freigegeben sind, können von Inhaber*innen von VBB-Abonnements, Semestertickets und Jahreskarten in Barzahlung genutzt werden, sofern das Abonnement, Semesterticket bzw. die Jahreskarte den entsprechenden räumlichen Gültigkeitsbereich beinhaltet. 

Fernverkehrsverbindungen im VBB, die bereits für den VBB-Tarif freigegeben sind, können auch von Inhaber*innen von Fahrausweisen des regulären VBB-Tarifs genutzt werden.

Ja, alle VBB-Abonnent*innen bezahlen – wenn Sie im Aktionszeitraum ein gültiges Abonnement besitzen – innerhalb der drei Monate ebenfalls 9 Euro pro Monat*. Inhaber*innen von VBB-Jahreskarten (Barverkauf), dem Mobilitätsticket Brandenburg und dem Berlin Ticket S informieren sich unter dem Punkt Umtausch und Erstattung

* Bitte beachten: Sofern das Abonnement in 10 Teilbeträgen (2 abrechnungsfreie Monate) abgebucht wird, kann der monatliche Abbuchungsbetrag im Aktionszeitraum höher als 9 Euro ausfallen. Basis für die Abbuchung im Aktionszeitraum ist immer der Jahrespreis des jeweiligen Abonnements laut VBB-Tarif, unabhängig von der Höhe der monatlich abgebuchten Rate außerhalb des Aktionszeitraums (siehe Beispielrechnungen).

Als VBB-Abo-Kund*in müssen Sie nichts weiter unternehmen. Sie behalten ihren bestehenden Vertrag und nutzen Ihr Abonnement im Aktionszeitraum bundesweit im ÖPNV. Die Abbuchung bei monatlicher Zahlweise wird für drei Monate reduziert oder Sie erhalten wie Abonnent*innen mit jährlicher Zahlweise eine Gutschrift. Die Anrechnung erfolgt nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Verkehrsunternehmens.

Der Gültigkeitsbereich wird auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Tageszeitlich begrenzte Abonnements gelten im Aktionszeitraum ganztags. Sie können mit Ihrem VBB-Abonnement deutschlandweit im Nahverkehr fahren. 

Die bestehenden in ihrem jeweiligen Abonnementvertrag vereinbarten Mitnahmeregelungen bleiben auf den räumlichen Gültigkeitsbereich Ihres VBB-Abonnements begrenzt. Das heißt, dass es eine erweiterte Mitnahme weder verbundweit noch deutschlandweit gibt.

Inhaber*innen von Semestertickets nehmen automatisch an der Aktion „9-Euro-Ticket“ teil. Studierende haben bereits mit ihrer Rückmeldung zum Semester die Semestertickets bezahlt. Die Erstattung erfolgt nach dem Aktionszeitraum ab September. Nähere Informationen erhalten Sie dann bei der jeweiligen Hochschulverwaltung bzw. Studierendenvertretung.

Die tariflichen Regelungen zu Übertragbarkeit und Mitnahme gelten weiterhin innerhalb des festgelegten räumlichen Geltungsbereichs des Semestertickets. Sie gelten so z.B. in Berlin ABC, aber nicht darüber hinaus.
 

Nein, die Mitnahmeregelungen gelten nicht deutschlandweit, sondern nur im regulären räumlichen Geltungsbereichs Ihres Abos (z.B. Berlin ABC).

Nein. Ist Ihr Abonnement im Aktionszeitraum gültig, entfallen die Sperrzeiten. Sie können mit Ihrem Abonnement der 8-/ 9- /10-Uhr-Karte an allen Gültigkeitstagen Ihres Abonnements im Aktionszeitraum rund um die Uhr im VBB bzw. deutschlandweit im Nahverkehr fahren.

Das Ticket ist im Tarifbereich Berlin AB bereits kostenfrei. Ein monetärer Vorteil ist daher nicht gegeben, aber Inhaber*innen des kostenfreien Schülertickets Berlin AB können mit diesem im Juni, Juli und August 2022 ebenfalls deutschlandweit reisen. Bitte beachten Sie, dass die Mitnahmeregelung (Fahrradmitnahme) auf Berlin AB begrenzt bleibt.

Gegen Aufpreis bzw. Zuschlag (Erwerb einer Übergangskarte zur Benutzung der 1. Wagenklasse) ist die Nutzung der 1. Klasse innerhalb der räumlichen Gültigkeit des bestehenden Abonnement- bzw. Jahreskarten-Produktes im VBB unverändert möglich. Außerhalb der räumlichen Gültigkeit des bestehenden Abonnement- bzw. Jahreskarten-Produktes ist die Nutzung der 1. Klasse auch gegen Aufpreis nicht möglich.

Übergangsjahreskarten für die 1. Wagenklasse gelten ferner nicht nur innerhalb der räumlichen Gültigkeit des bestehenden Abonnement- bzw. Jahreskarten-Produktes, sondern darüber hinaus im gesamten VBB-Gebiet.

Sie schließen Ihr Abonnement mit einer festen Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten ab. Bei Abschluss eines Abonnements werden diejenigen Monate, die in den Aktionszeitraum fallen, reduziert. Es gelten die tariflichen Bestimmungen des VBB-Tarifs, Anlage 5.

Bitte beachten: Im Aktionszeitraum werden keine Startkarten ausgegeben.

Wenn Ihr VBB-Abo während des Aktionszeitraums abläuft und von Ihnen nicht gekündigt wurde, verlängert es sich anschließend auf unbestimmte Zeit zu den bestehenden tariflichen Konditionen. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit können Sie flexibel zu jedem Monatsende kündigen. Es gelten die tariflichen Bestimmungen des VBB-Tarifs, Anlage 5. Während der Aktion „9-Euro-Ticket“ wird von Ihnen nur ein Fahrpreis von 9 Euro pro Monat erhoben.

Nein, die vereinbarte Vertragslaufzeit Ihres Abonnements bleibt bestehen. 

Im Falle der Kündigung gelten die tariflichen Bestimmungen des VBB-Tarifs Anlage 5. Das Abonnement hat eine feste Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Wenn Sie an der Aktion „9-Euro-Ticket“ teilnehmen wollen, brauchen Sie nicht kündigen. Alle Abonnements im VBB werden für die drei Aktionsmonate Juni, Juli und August 2022 automatisch auf das 9-Euro-Ticket mit bundesweiter Gültigkeit und einem Preis von nur 9 Euro pro Monat umgestellt. Ggf. zu viel abgebuchte Beträge werden Ihnen nachträglich automatisch erstattet.

Die VBB-fahrCard gilt als Fahrtberechtigung und wird deutschlandweit anerkannt.

Es gilt der Grundsatz: Wenn der Schüler-Fahrausweis gültig ist, kann dieser für Fahrten im ÖPNV deutschlandweit genutzt werden. Es gibt Schüler-Fahrausweise, die in den Schulsommerferien der Länder Berlin und Brandenburg (7. Juli bis 20. August 2022) nicht gültig sind. Hier ist der Erwerb des 9-Euro-Tickets erforderlich.

Regelungen zum VBB-Firmenticket

FAQ für Arbeitnehmende

Nichts. Haben vertragshaltendes Verkehrsunternehmen und Arbeitgeber den Einzug der Firmenticketkosten durch das Verkehrsunternehmen von den Privatkonten der teilnehmenden Beschäftigten vereinbart, wird der Betrag automatisch auf 9 Euro reduziert. Erfolgt die Bezahlung per Rechnung an die Arbeitgeber, so wird dies ebenfalls im Rechnungsbetrag automatisch berücksichtigt. Die Anrechnung erfolgt jeweils nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Verkehrsunternehmens.
Alle können die aktuelle VBB-fahrCard weiterhin als Fahrausweis nutzen – auch für Fahrten im gesamten VBB sowie im Nahverkehr anderer Regionen in Deutschland.
 

Ja. Sie können unabhängig Ihres räumlichen Geltungsbereiches im VBB-Gesamtnetz und deutschlandweit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs fahren. Beachten Sie jedoch, dass die Mitnahmeregelungen nur im ursprünglich erworbenen Tarifbereich und zu den vereinbarten Zeiten gelten.
 

Nein. Dies ist nicht erforderlich und Sie ersparen sich den Aufwand, ein 9-Euro-Ticket zu kaufen. Mit Ihrem Firmenticketabonnement ist alles geregelt und Sie genießen alle Vorteile des 9-Euro-Tickets.

Dies ist nicht erforderlich. Die Aktion gilt deutschlandweit und Sie können unabhängig vom aktuellen räumlichen Geltungsbereich während des Aktionszeitraumes den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen.
 

Nein. Mit der deutschlandweiten Gültigkeit ist eine Anerkennung Ihrer aktuellen VBB-fahrCard als Fahrausweis im Nahverkehr in ganz Deutschland verbunden.
 

Ja, das ist möglich. Auch für alle Neuabonnements wird die Reduzierung der Preise und die Erweiterung des Geltungsbereiches im Aktionszeitraum automatisch berücksichtigt. Die Vertragslaufzeit von zwölf Monaten des Abonnements läuft regulär ab dem Startmonat (siehe auch VBB-Tarif Anlage 5 und Anhang III).
 

Das Aktion 9-Euro-Ticket hat keinen Einfluss auf die Vertragslaufzeit des Abonnements.
 

Der Rahmenvertrag Ihres Arbeitgebers mit dem Verkehrsunternehmen sieht vor, dass Sie monatlich einen Fahrtkostenzuschuss von 10 Euro, 15 Euro oder mehr erhalten. Diesen Vorteil wird Ihr Arbeitgeber Ihnen in der Regel auch weiterhin gewähren. Mit diesen Fahrtkostenzuschüssen bekommen Sie im Aktionszeitraum einen höheren Fahrtkostenzuschuss von Ihrem Arbeitgeber als das Ticket selbst kostet, dies wird jedoch nach dem Aktionszeitraum durch die normalen Ticketpreise wieder kompensiert. In der Lohnsteuerbescheinigung des Jahres 2022 werden alle Fahrtkostenzuschüsse, wie jedes Jahr üblich, separat als steuer- & sozialabgabenfreie Position ausgewiesen. Ihr Arbeitgeber trägt dafür Sorge, dass die im Gesamtjahr erhaltenen Fahrtkostenzuschüsse den Wert aller von Ihnen genutzten Tickets nicht übersteigt. Dies wird in Ihren Lohnunterlagen dokumentiert.
 

Sie reichen wie jedes Jahr Ihre Unterlagen zur Steuererklärung ein und müssen nichts zusätzlich beachten. Auf der Lohnsteuerbescheinigung sind die steuer- & sozialabgabenfreien Fahrtkostenzuschüsse wie immer ausgewiesen.
Bitte wenden Sie sich zu tiefergehenden steuerrechtlichen Fragen an Ihren Arbeitgeber bzw. eine Steuerberatung.

FAQ für Arbeitgebende

Nein. Die Vertragslaufzeit des Rahmenvertrages bleibt bestehen.
 

Der Rahmenvertrag verlängert sich wie vereinbart automatisch um zwölf weitere Monate, sofern er nicht rechtzeitig gekündigt wurde oder wird. Sie brauchen den Rahmenvertrag nicht zu kündigen, da während des Aktionszeitraums jedes VBB-Firmenticket auf 9 Euro reduziert wird.
 

Alle Vorteile der Aktion gelten auch für VBB-Firmentickets und werden vom Verkehrsunternehmen gewährt. Ein Aussetzen ist nicht erforderlich.
 

Schreibt das vertragshaltende Verkehrsunternehmen gegenüber dem Arbeitgeber eine Rechnung über den Gesamtbetrag aller VBB-Firmentickets, so wird in der Rechnung der Aktionszeitraum berücksichtigt und die Rechnungssumme reduziert. Die reduzierte Rechnungslegung erfolgt jeweils nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten Ihres Verkehrsunternehmens. Die Weitergabe des Preisvorteils erfolgt dann durch Sie als Arbeitgeber: Sie buchen Ihrerseits in den Monaten Juni, Juli und August 2022 nur 9 Euro vom Lohn- oder Bankkonto für das Ticket ab.
 

Haben vertragshaltendes Verkehrsunternehmen und Sie als Arbeitgeber den Einzug der Firmenticketkosten vom Bankkonto der Beschäftigten vereinbart, wird der Betrag automatisch reduziert oder ggf. zu viel eingezogene Beträge im Folgemonat erstattet. Die Anrechnung erfolgt nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Verkehrsunternehmens. Wurde die jährliche Abbuchung vereinbart, wird der Differenzbetrag ebenfalls berücksichtigt. Die Vorteile gehen nicht verloren.
 

kurz: Grundsätzlich müssen Sie erst einmal nichts tun. Zahlen Sie als Arbeitgeber die vertraglich vereinbarten Fahrtkostenzuschüsse wie üblich weiter. Diese gewähren Sie monatlich unabhängig vom Ticketwert. Stellen Sie am Jahresende sicher, dass die im Gesamtjahr 2022 gewährten Fahrtkostenzuschüsse den Wert der Tickets, die Sie bezuschussen, nicht übersteigen.
 

Bezeichnen Sie Fahrtkostenzuschüsse in Ihrem Buchhaltungsprogramm stets deutlich als Lohnart „Fahrtkostenzuschuss zu ÖV-Tickets“ ohne Angabe von Zeiträumen. Nachweise zu den genutzten Tickets (Originaltickets oder Nachweise Ihres Verkehrsunternehmens) nehmen Sie wie üblich zu den Lohnsteuerunterlagen.
Bitte wenden Sie sich zu tiefergehenden steuerrechtlichen Fragen zum Binnenverhältnis mit Ihren Beschäftigten an Ihre Steuerberatung.
 

Nein. Die Leistungen des Verkehrsunternehmens, die dieser Servicepauschale zugrunde liegen, erfolgen auch während des Aktionszeitraumes. Diese wird unverändert für den regulären Vertragszeitraum (zwölf Monate) berechnet und wird nicht anteilig gekürzt.