Umtausch und Erstattung

FAQ

Fahrausweise mit aufgedrucktem Gültigkeitsdatum werden nur gegen Rückgabe vor dem 1. Geltungstag umgetauscht bzw. erstattet. 

Teilweise genutzte Fahrausweise sind vom Umtausch und Erstattung ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass bspw. für eine gleitende Monatskarte mit Gültigkeit vom 10. Mai bis zum 9. Juni für die Junitage keine Teilerstattung möglich ist. Es gelten die tariflichen Bestimmungen des VBB-Tarifs, Teil A § 10.

Entwertungsbedürftige Tickets ohne konkreten Gültigkeitszeitraum müssen nicht umgetauscht werden, sie können nach dem Aktionszeitraum weiter genutzt werden.

Ihre Ansprüche können Sie beim ausgebenden bzw. vertragshaltenden Verkehrsunternehmen geltend machen. Sie erkennen dies am Logo/Aufdruck des Verkehrsunternehmens auf dem VBB-Fahrausweis.

Sie müssen nichts unternehmen. Die Abbuchung bei monatlicher Zahlweise wird für drei Monate reduziert oder Sie erhalten wie Abonnent*innen mit jährlicher Zahlweise eine Gutschrift. Die Anrechnung erfolgt nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Verkehrsunternehmens.

Ihr Wertabschnitt zur Jahreskarte** muss nicht umgetauscht werden und gilt deutschlandweit als persönlicher Fahrschein der 2. Klasse ohne erweiterte Regelungen. Bewahren Sie die Wertabschnitte bis nach dem Ende des Aktionszeitraumes auf. Beim ausgebenden Verkehrsunternehmen Ihrer Jahreskarte können Sie einen Erstattungsantrag stellen und erhalten nachträglich gegen Abgabe der Wertabschnitte eine Rückzahlung. 

Bitte beachten Sie: Die tariflichen Regelungen zu Übertragbarkeit und Mitnahme gelten weiterhin innerhalb des festgelegten räumlichen Geltungsbereichs der VBB-Jahreskarte.

** Sofern die Jahreskarte als VBB-fahrCard ausgegeben wird, gilt diese auch im Aktionszeitraum unverändert weiter und wird deutschlandweit anerkannt. Zur Teilerstattung für den Aktionszeitraum wenden Sie sich bitte an Ihr Verkehrsunternehmen.

Nicht genutzte Mobilitätstickets Brandenburg und Berlin Tickets S können vor dem ersten Gültigkeitstag zurückgegeben werden. Teilweise nicht genutzte Mobilitätstickets Brandenburg und Berlin Tickets S können nicht zurückgegeben, umgetauscht oder teilerstattet werden. 
Das gilt insbesondere für gleitend gekaufte Mobilitätstickets Brandenburg, deren Gültigkeit bis in den Aktionszeitraum hineinreichen. Anteilige Fahrpreise für nicht genutzte Gültigkeitstage z.B. des Monats Juni 2022 werden nicht erstattet. Deshalb ist die individuelle Prüfung vor dem Kauf besonders wichtig. 

Studierende haben bereits mit ihrer Rückmeldung zum Semester die Semestertickets bezahlt. Die Erstattung erfolgt nach dem Aktionszeitraum ab September. Nähere Informationen erhalten Sie dann bei der jeweiligen Hochschulverwaltung bzw. Studierendenvertretung.

Für den Aktionszeitraum Juni, Juli und August 2022 werden die Kosten für das Zusatzticket zum Semesterticket erstattet. Die Erstattung des anteiligen Betrages für im Aktionszeitraum genutzte Zusatztickets zum Semesterticket Berlin in Höhe von 3/6tel des Abbuchungsbetrages erfolgt Anfang September 2022 nach dem Ende des Aktionszeitraums.

Haben vertragshaltendes Verkehrsunternehmen und Arbeitgeber den Einzug der Firmenticketkosten von den Privatkonten der teilnehmenden Arbeitnehmenden vereinbart, wird der Betrag automatisch reduziert. Für die drei Aktionsmonate müssen je Monat nur 9 Euro gezahlt werden. Die Anrechnung erfolgt nach den abrechnungstechnischen Möglichkeiten des jeweiligen Verkehrsunternehmens.

Legt das vertragshaltende Verkehrsunternehmen gegenüber dem Arbeitgeber eine Rechnung über den Gesamtbetrag aller VBB-Firmentickets, so ist in dieser Rechnung der Aktionszeitraum berücksichtigt und der Betrag reduziert. Die Weitergabe des finanziellen Vorteils an den Arbeitnehmer wird durch den Arbeitgeber geregelt.

Weitere Informationen

Es gelten die gesetzlich geregelten Fahrgastrechte und die tariflichen Bestimmungen des VBB-Tarifs, Teil A § 14. Allerdings sind für das Aktionsticket keine Entschädigungen für Zugverspätungen und Zugausfälle vorgesehen. Es handelt sich nämlich um einen Zeitfahrausweis, bei dem die Erstattung auf 25% des Fahrkartenpreises begrenzt ist. Weil der Gesetzgeber geregelt hat, dass Beträge unter 4 Euro nicht ausgezahlt werden, erfolgt auch bei Zugverspätungen und Zugausfällen keine Erstattung. Ihre übrigen Fahrgastrechte können Sie auf den gewohnten Wegen geltend machen. Hierzu zählen beispielsweise die in der Verordnung (EG) 1371/2007 genannten nachgewiesene Mehraufwendungen, wenn Sie aufgrund einer Zugverspätung den letzten Zug des Tages verpassen oder dieser ausfällt.