Der 12-jährige Verkehrsvertrag zum Netz Nord-Süd endet im Dezember 2026 mit folgenden Linien:

  • RE3 Stralsund / Schwedt(Oder) – Angermünde – Berlin – Ludwigsfelde – Lutherstadt Wittenberg
  • RE4 Stendal – Rathenow – Berlin – Ludwigsfelde – Falkenberg (Elster) ab 2022
  • RE5 Rostock Hbf/Stralsund - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt - Elsterwerda

Im Mai 2021 startet das Land Brandenburg, das Land Berlin, das Land Mecklenburg-Vorpommern und das Land Sachsen-Anhalt die Folgevergabe für das Netz Nord-Süd. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg agiert erneut als Vergabebüro. Die Vorinformation (hier) zum Verfahren wurde im Supplement zum Amtsblatt der EU (www.ted.europa.de) am 8. Mai 2020 veröffentlicht.

Das Vergabeverfahren wird europaweit als offenes Verfahren durchgeführt.

Das grundsätzliche Linienkonstrukt aus den zwei langlaufenden Regionalexpresslinien RE3 und RE5 bleibt dabei bestehen. Die beiden Linien verbinden die an der Ostseeküste gelegenen Ballungsräume mit zahlreichen Mittelzentren in Brandenburg und der Stadt Berlin miteinander. Die Linie RE4 wird 2022 Bestandteil des Netzes Nord-Süd und soll auch nach 2026 in diesem Netz weiter enthalten sein. Sie verbindet den Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt mit der Kreisstadt Rathenow sowie Berlin.

Mit Abschluss der Elektrifizierung und des Ausbaus des Abschnittes Passow – Tantow – Bundesgrenze (– Stettin) vsl. im Verlauf des Jahres 2026 ist vorgesehen, die bisherigen Betriebsleistungen des Bestandsnetzes Nord-Süd um die neue Linie RE9 (Berlin – Stettin) sowie die bestehende Linie RB66 (Angermünde – Stettin) zu erweitern. Die Leistungen des Netzes umfassen ca. 12 Mio Zugkm p.a.