Vergabeverfahren Netz Berlin-Stettin

Im Sommer 2021 starten die Länder Brandenburg Berlin die Vergabe für das Netz Berlin-Stettin. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg agiert in diesem Verfahren erneut als Vergabebüro. Die Vorinformation (hier) zum Verfahren wurde im Supplement zum Amtsblatt der EU (www.ted.europa.de) am 6. Mai 2020 veröffentlicht.

Das Vergabeverfahren wird europaweit als Verhandlungsverfahren mit vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb durchgeführt.

Mit dem Vergabeverfahren beabsichtigen die Länder Brandenburg und Berlin, ein verdichtetes Verkehrsangebot auf den folgenden Linien umzusetzen:

  • RE9 Berlin - Ebereswalde - Angermünde - Bundesgrenze (-Stettin)
  • RB66 Angermünde - Bundesgrenze (-Stettin)

Die Linie RE9 wird zwischen Angermünde, Eberswalde und Berlin zusätzlich zur bestehenden RE3 (Stralsund / Schwedt(Oder) – Angermünde – Berlin – Ludwigsfelde – Lutherstadt Wittenberg) eingesetzt und trägt damit auch in diesem Abschnitt zu einer Angebotsverdichtung bei. Ergänzt wird das Angebot zwischen Angermünde und Stettin durch die RB66, die alle Zwischenhalte bedient.

Mit der vorgesehenen Elektrifizierung der Stecke Angermünde bis zur Bundesgrenze im Jahr 2026 können erstmals elektrische Züge eingesetzt werden. Die Laufzeit des Vertrags beträgt 12 Jahre ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026. Die Leistung des Netzes umfasst ca. 1,5 Mio. Zugkilometer pro Jahr.

Prüfbericht

Der Prüfungsbericht ist nach Art. 5a Abs. 1 Satz 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 öffentlich zugänglich zu machen